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Eine einzigartige Stadt
St. Petersburg ist ein besonderes Phänomen innerhalb Russlands. Mit der Gründung von Petersburg 1703 begann ein neuer Abschnitt der Geschichte des Landes. St. Petersburg wurde auch zur Brücke, die unser Land mit Europa vereinte.
Die Festung auf der Hasen-Insel nannte Zar Peter I. zu Ehren seines Schutzheiligen, des Heiligen Apostels Petrus, Sankt Piterburch (später dann Sankt Petersburg). Zwei Jahrhunderte nach ihrer Gründung wurde die Stadt umbenannt. 1914 begann der Erste Weltkrieg. Der deutsch klingende Name schien für die russische Hauptstadt nicht mehr angebracht - und so wurde er in einen russischen verwandelt: Petrograd.
Nach dem Tod von Lenin, dem Führer der sozialistischen Oktoberrevolution, wurde die Stadt im Jahre 1924 erneut umbenannt: Sie bekam nun den Namen Leningrad. Während der ganzen Sowjetzeit trug die Stadt diesen Namen. 1991 wurde ihr dann der ursprüngliche Name Sankt Petersburg zurückgegeben.
Die Einheimischen nennen ihre Stadt oft „Pieter“. Sie trägt aber auch noch andere „Namen“: „Fenster nach Europa“, „nördliche Hauptstadt“, „Venedig des Nordens“, „Stadt der Weißen Nächte“ oder „russische Kulturhauptstadt“.
Die Stadt wurde von Peter I. planerisch durchgestaltet. Er sah sie als europäische Stadt und ließ Petersburg zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Architekten aus Deutschland, Italien und Frankreich anlegen. St. Petersburg sollte das Beste aller Städte Westeuropas vereinen. Der Zar nannte es „das neue Amsterdam“. Petersburg ist weithin bekannt durch seine Architekturensembles, die keinen unbeeindruckt lassen, der einmal an die Ufer der Newa gekommen ist.
Die Vororte von St. Petersburg nennt man „das Schmuckcollier von St. Petersburg“. In der Tat stellen sie eine wundervolle Beigabe zu den architektonischen Brillianten der Stadt dar.
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